Freitag, 22. Juli 2016

Erste Prüfung - abgehakt :)

Ich habe meine erste Prüfung als Praxisanleiterin überstanden. Es war eine KPH-Prüfung (KPH = Krankenpflegehelfer(in)). Demnach war das ganze ein guter Einstieg für mich als meine erste Prüfung.

Die Schülerin war gut, jedoch sehr sehr aufgeregt und damit hat sie sich ein wenig ihre Prüfung vermasselt. Mehr darf und kann ich derzeit aber nicht darüber schreiben. Denn die Prüfungsergebnisse erfahren die Schüler erst zum Ende ihrer Ausbildung, bis dahin sind diese geheim zu halten.

Am Anfang tat ich mich sehr schwer, die wichtigsten Dinge mitzuschreiben. Da musste ich mir erst mal meinen Rhythmus finden. Aber dann klappte es ganz gut ;)

Die Auswertung verlief dann auch gut. Die Lehrerin und ich haben zuerst jede für sich eine Note gefunden und danach haben wir darüber gesprochen. Und wir waren uns beide einig. Sogar die Nachkommastelle passte fast ganz perfekt zusammen ;)

Eine sehr schöne Prüfung für den Einstand. Und ich war vorher sooooo aufgeregt. Aber an dem Tag brauchte ich selbst dann keine Aufregung mehr. Dafür hatte die Schülerin umso mehr Aufregung auf ihrer Seite.

Meine erste Prüfung habe ich erfolgreich hinter mich gebracht und nun kann die GuK-Prüfung im August noch kommen. Dafür dann mit anderer Lehrerin, die ich etwas schlechter einschätzen kann. Also mal sehen, was das so wird. Aber ich denke mal, wir werden auch das gut hinbekommen :)

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! :)

Samstag, 9. Juli 2016

Praxisanleiter sein

Heute möchte ich mal ein wenig beschrieben, wie es mir seit ungefähr einem Monat ergeht. Denn seit dem 6. Juni 2016 bin ich nun offiziell "Praxisanleiterin" :)

Zum einen Segen und schön, zum anderen aber auch Fluch.

Vor allem, weil mich meine neue Bereichsleitung nicht als solche anerkennen möchte und mir versucht, immer wieder Steine in den Weg zu legen. Ich vermute, ihr passte meine Weiterbildung von Anfang an nicht. Aber sie wurde ja vorher nicht gefragt. Damals war sie ja auch nur "stellvertretende Stationsleitung". Jetzt wurde in unserem Haus die Leitungsstruktur verändert und somit ist sie nun unsere Bereichsleitung.

Aber egal. Ich schweife vom eigentlichen Thema ab.

Ich wollte von meiner Arbeit mit den Schülern erzählen. Diese macht mir nach wie vor sehr viel Spaß. Zumal ich von vielen Auszubildenden die Bestätigung bekomme, dass ich es gut zu machen scheine. Sie gaben bisher nur positive Bewertungen in stattgefundenen Auswertungen über meine Person ab. Und das war mehrheitlich mit Namen erwähnt.
Ich versuche mir die benötigte Zeit zu nehmen, diese herauszuarbeiten und bin immer wieder stolz, wenn ich das auch schaffe. Umso mehr ärgert es mich, wenn ich die benötigte Anleitungszeit nicht habe. Es ist sehr unbefriedigend, die Schüler vertrösten zu müssen. Aber mein Arbeitstag hat auch nur 8 Stunden und ich muss in dieser Zeit die gleiche Arbeit schaffen wie jeder andere auch.
Da wünsche ich mir manchmal mehr Verständnis und Hilfe durch die Kollegen. Manchmal funktioniert das und einige Kollegen nehmen da auch mehr Rücksicht und nehmen einem gern Arbeit ab. Andere machen das eher weniger oder sehen den Grund dafür einfach nicht ein. Das ist sehr schade. Einige machen das scheinbar aus Böswilligkeit mit gegenüber, andere, weil sie selbst nicht mehr arbeiten können als sie so schon tun und andere sehen einfach nicht ein, dass die Anleitungszeit für die Schüler sehr wichtig ist. Vor allem die Anleitungen durch den Praxisanleiter. Diese haben nämlich einen hohen Stellenwert. Dieser wird jedoch nicht von jedem Kollegen so hoch geschätzt.
Aber auch hier schweife ich wieder ab. Denn ich ärgere mich in letzter Zeit vermehrt über die teilweise vorherrschende Ignoranz die uns als und unserer Arbeit als Praxisanleiter entgegengebracht wird. Das mag alles schön und gut sein, solange die Schüler "gut funktionieren und ihre Arbeit machen". Aber sobald es Probleme gibt, ist der Praxisanleiter doch wieder wichtig und muss die notwendigen Gespräche führen und den Schüler zum "Spuren/Arbeiten" bringen.
Klar gehört auch diese Aufgaben zu unseren Pflichten, aber mir scheint es, als würden die Kollegen so etwas überhaupt nicht machen wollen. Immer hängt es dann an uns PALs, dass die Schüler "schlechte Arbeit" machen oder nicht so wollen, wie sie sollen...

Und mir fehlt leider ein wenig der Rückhalt vom Team. Einige Kollegen wissen um meine gute Arbeit und schätzen es auch sehr, dass ich den PAL gemacht habe. Andere versuchen mir immer wieder Steine in den Weg zu legen und tragen mir noch mehr Arbeit auf, damit ich auch ja nicht die Zeit mit den Schülern verbringen kann. Es ist ehrlich gerade ein wenig zum K... Ich musste das jetzt mal Aufschreiben, vielleicht wird es dann demnächst besser. Wobei ich da leider eher weniger dran glaube.

Die Auszubildenden freuen sich, wenn man sich die Zeit für sie nimmt. Und die meisten versuchen so viel Wissen wie möglich aus dem Praxiseinsatz bei uns mitzunehmen. Ich mag es, wenn sie einen Ernst nehmen und immer versuchen an der Seite zu bleiben, um möglichst viel zu lernen. Und schön ist es auch, wenn sie die Hilfe, die ihnen geboten wird, annehmen. Das müssen die meisten mit den Jahren erst lernen. Die Entwicklungsschritte zu beobachten, ist dennoch immer wieder schön. Und auch, dass sie die gesagten Dinge versuchen, umzusetzen.

Ich komme bei ihnen an, Das zählt. Und genau das werde ich jetzt auch als meine letzten Worte unter diesem Post stehen lassen.

Ein schönes Wochenende euch allen!

Samstag, 5. März 2016

Tagebuchbloggen 03/16

Heute ist der 5. im Monat und an diesem Tag fragt Frau Brüllen regelmäßig nach unserem Tag. Also eine Art Tagebuch-Bloggen. "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?"

Heute möchte ich auch einmal daran teilnehmen :) Ich habe nämlich frei und kann über meinen spannenden Samstag zu Hause berichten ;)

Wir haben heute morgen ausgeschlafen bis halb neun und dann sehr schön gefrühstückt. Unser Wochenend-Frühstück besteht dabei meistens aus Brötchen und frischgekochten Eiern. Die kocht der Lieblings-Mann. Denn Eier kochen kann er ;)

Danach haben wir unseren Einkaufszettel geschrieben und sind wie nicht anders zu erwarten - Einkaufen gefahren ;) Unser wöchentlicher Großeinkauf stand an, denn wir fahren nur einmal in der Woche. Außer, wir haben Kleinigkeiten vergessen. Die gibts dann in unserem Rewe gleich in der Nähe.

Nach dem Einkäufe verräumen haben wir noch unseren Müll gemeinsam runtergebracht und als wir wieder ins Haus wollten, sahen wir unseren Nachbarn ganz unten aus dem Fenster schauen. Da dieser einige Zeit im Krankenhaus war, hatten wir ein kurzes Gespräch über seine und die Gesundheit seiner Frau gehabt. War nötig, wir haben uns etwas länger nicht gesehen. Und er ist immer so nett, unsere Pakete anzunehmen, wenn wir nicht da sind. Obwohl er selber schwer krank ist und seine Frau bis vor kurzem nur im Bett liegen konnte.

Gegen 14 Uhr reinigten wir unsere Couch und nahmen sie auseinander. Denn am Donnerstag hatte sich innerhalb einer halben Stunde für meine alte rote Ikea-Couch (2-Sitzer + Recamiere, Ektorp) ein Käufer gefunden. Dieser wollte heute kommen und die Couch abholen. Wir hatten sie kaum auseinander genommen und im Kinderzimmer und Flur verteilt, da klingelte es auch schon. Eine halbe Stunde vor vereinbarter Zeit zwar, aber wenigstens waren wir sie so schnell los ;) Es ist schon ein wenig seltsam. Immerhin hat sie mir 3 Jahre gute Dienste geleistet und es war meine erste eigene... Aber sie war in dieser doch kurzen Zeit auch schon sehr mitgenommen und die Polster auch sehr durchgesessen. Sodass wir uns für den Kauf einer neuen entschieden haben. Die neue kommt am Donnerstag :) Wie ich mich darauf freue!

Danach war eine dringende Reinigung an der ehemaligen Stelle des Sofas nötig. Man konnte zwar ein wenig darunter saugen, aber ganz drunter kommt man nun mal nicht. Und auch die Leiste dahinter hatte so einige Staubflusen zu bieten ;)

so sah das ganze vor dem Auseinandernehmen aus

und auch hier steht unsere schöne Couch noch ;)

nu ist sie weg - und hier ist gaaaaaaanz viel Platz!
Schon sehr seltsam. So ohne Couch. Wir haben da jetzt unsere Balkon-Stühle stehen. Davon gibt es allerdings noch kein Foto...
Bequem ist etwas anderes. Aber bis Donnerstag werden wir das durchhalten (müssen)...

Ich habe es mir dann ein wenig im Stuhl gemütlich gemacht und meine Steuererklärung fertig gestellt. Allerdings bin ich ein wenig im Rückstand. Das war erst die für 2014. Nachdem ich kurz vor Ende 2015 immerhin noch die für 2013 abgegeben habe. Meine erste überhaupt. Und weil ich immer dachte, da kommt eh nicht viel raus, habe ich es gelassen... Tja. Das war ein Fehler. Kam ein schönes Sümmchen bei raus. Und nun werde ich das regelmäßig machen. Da ich aber seit Juni kaum noch Fahrtweg habe, wird es danach wohl deutlich geringer ausfallen. Aber zwei Jahre lang kann man ja auch schon was Gutes rausholen.

Jetzt sitze ich - ebenfalls im Stuhl - mit meinem Lappi am Tisch und schaue nebenbei "Paarduell XXL". Der Lieblings-Mann spielt an seinem Rechner.

Freitag, 26. Februar 2016

Projektende

Heute nach drei Wochen ging das Projekt "Schüler leiten eine Station" - von dem ich schon hier geschrieben habe - mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu Ende.

Weinend, weil es vorbei ist. Und insgesamt doch recht gut lief. Eben mit Höhen und Tiefen, wie es sich für ein solches Projekt gehört.
Und lachend, weil es vorbei ist. Weil es so gut gelaufen ist. Was waren wir alle im Vorfeld aufgeregt. Die Lehrer, die Schüler und auch wir Pflegekräfte...
Aber es war auch sehr anstrengend. Für die Schüler, aber auch für uns Pflegekräfte. Es ist viel anstrengender, zu kontrollieren, dass und ob sie es alles "richtig" machen. Das glaubt man vorher gar nicht... Meine vier Nächte waren auch sehr sehr anstrengend. Nicht, weil die Dienste übermäßig stressig gewesen wären. Es gab verhältnismäßig wenig Zugänge - trotz freier Betten. Aber die Schüler brauchen noch sehr lange beim Medikamente stellen. Haben natürlich ganz viele Fragen und die möchten alle beantwortet werden. Da kann man nebenbei nichts anderes machen. Außer, ich kann den/die Schüler schon etwas einschätzen und weiß, dass sie dabei keine Probleme haben bzw. sich melden, sollte ihnen etwas komisch vorkommen. Das kann man jedoch meistens erst nach einer Nacht beurteilen und dadurch etwas entspannter an die Sache rangehen... Daher waren meine vier Nächte für mich anstrengender als "normale" Nächte.

Aber Spaß gemacht hat das gesamte Projekt. Die Schüler zu begleiten und dabei zu sehen, wie sie lernen und eben auch so ihre Probleme haben. Jeder seine eigenen, aber eben auch Teamprobleme, Kommunikationsschwierigkeiten. Wie in einem normalen Team eben. Alltag.

Viele Dinge konnten wir jedoch auch von den Schülern lernen. Insgesamt sind sie nämlich recht gut mit unserem Stress umgegangen. Waren zu Dienstbeginn immer motiviert und wollten ihr Ruder in der Hand behalten. Das ist ihnen mal mehr, mal weniger gut gelungen. Aber dramatisch war es zu keinem Zeitpunkt.

Die letzten Tage waren pflegerisch sehr hart. Wir haben einen ENORM HOHEN Pflegeaufwand. Da mussten wir Pflegekräfte den Schülern bei der Grundpflege "unter die Arme greifen". Sonst hätten sie es nie geschafft. Wären erst sehr spät mit dem Waschen fertig gewesen. Aber unsere Hilfe war ihnen ja zu jederzeit sicher :)

Unsere Ärzte haben vielleicht auch im gemerkt, wie gut sie es mit uns Schwestern haben, die gern und immer mitdenken... Wir geben viele Dinge von uns aus ein - wozu eigentlich immer eine ärztliche Anordnung nötig ist. Da in dieser Zeit viele dieser ärztlichen Anordnungen fehlten, lief vieles verzögert ab. Aber so ist das nun mal. So ist es richtig. Ohne Anordnung geht es nicht. Meine pflegerischen Aufgaben nehmen sie mir ja auch nicht ab.

Ich konnte in den drei Wochen auch ganz gut die zwei Schüler kennen lernen, die bei uns ihr Examen - also ihre praktische Abschlussprüfung - haben werden. Und ich muss sagen - es hätte uns schlechter treffen können ;) Die zwei werden wir sicherlich gut (nicht zwingend im Sinne der Note) durchs Examen bekommen.

Mit diesen positiven Worten möchte ich mich ins wohlverdiente - freie - Wochenende verabschieden :) Ich bin sehr froh, dass ich diesen Post nun so schön beenden kann. Mein letzter war ja doch eher negativ beeinflusst gewesen....

Ein schönes Wochenende!

Dienstag, 9. Februar 2016

Schüler anleiten? - Projektstation

Schüler anleiten, aber wie?

Das frage ich mich in den letzten Tagen vermehrt. Denn im Moment läuft auf meiner Station ein Projekt "Schüler leiten eine Station".
Dieses Projekt bedeutet, dass die Schüler des 3. Ausbildungsjahres für drei Wochen in allen drei Schichten die Station und den vollständigen Ablauf übernehmen. Das Pflegeteam der Station und die Praxisanleiter aus dem gesamten Krankenhaus stehen dabei hinter ihnen - ebenfalls in den Schichten eingeteilt. Die Schüler sollen sich eigenverantwortlich organisieren. Aber bei Fragen steht ihnen jederzeit jemand zur Verfügung.

So viel dazu. Dieses Projekt wird in einigen Häusern durchgeführt - jedoch in seinem Umfang immer ein wenig anders gestaltet - unseres ist sehr umfangreich. Wegen der drei Wochen, aber auch wegen der vollen drei Schichten.

Nun ist unsere Station eine sehr arbeitsreiche. Das sind natürlich alle anderen im Haus auch - nirgendwo wird geschlafen oder ist wenig zu tun. Aber bei uns ist vor allem die kurze Liegedauer und der schnelle Wechsel der Patienten der hauptsächliche Stressfaktor. Unsere Patienten haben eine durchschnittliche Liegedauer von 3 Tagen - einige viele davon bleiben nur einen oder zwei Tage. Und durch die Kürzungen der Bettenanzahl im Haus sind eigentlich immer alle Betten belegt. Jede Station hat Not, ihre Betten für ihre Patienten freizuhalten, da wir verpflichtet sind, alle Fachrichtungen aufzunehmen, insofern wir freie Betten haben.

Seit Samstag läuft nun das Projekt. Ich hatte am Wochenende Frühdienst. Die Schüler hatten da großes Glück, denn die Station war einmal nicht voll belegt. Und so konnten sie in weniger Stress starten und sich erst einmal ein Bild machen. Sich ein wenig eingewöhnen.
Aber seit gestern ist der ganz normale Stress ausgebrochen. Heute hatte ich dann auch Frühdienst, nachdem ich gestern meine Praxisanleiter-Schulung hatte.
Und was soll man sagen? Es war STRESS PUR! Zu Dienstbeginn waren alle Betten voll belegt und schon kamen die ersten Anrufe von verschiedenen Stationen, von wo Patienten zu übernehmen wären.
Hier müssen die Schüler lernen, welche Patienten Vorang haben - übernommen zu werden. ITS-Betten sind vorrangig freizumachen - also aus unserer Sicht zu übernehmen. Ebenso sind die Patienten aus der Notaufnahme wichtig, aufgenommen zu werden. Aber geplante Patienten sind ja ebenso noch gemeldet.

Und in all dem Chaos darf man nicht vergessen, dass die Schüler gewisse Dinge noch nicht wissen bzw. auch gar nicht wissen können. Meistens haben sie vorher nur eine kleine Gruppe Patienten gleichzeitig versorgt. Und sind jetzt hier mit der Bereichspflege und dem damit zu betreuenden Aufwand überfordert.

Mir fällt es in meinem Stationsalltag teilweise auch nicht so leicht, das ganze Chaos ein wenig zu ordnen und alles im Blick zu behalten. Mittlerweile habe ich mich zwar recht gut eingearbeitet (nach über einem halben Jahr könnte man das zwar eigentlich auch erwarten, aber es ist immer noch nicht ganz so, dass ich immer zufrieden bin...) Und da ist es für die Schüler natürlich auch kaum zu schaffen, dem ganzen gerecht zu werden.

Was will ich denn eigentlich damit sagen? Ich wollte mir ein wenig meinen Frust von der Seele schreiben. Ich bin nicht erst seit Samstag mit mir selber nicht immer zufrieden. Im normalen Alltag hat man kaum Zeit für die Schüler. Man hat seine eigenen Grenzen, die man ständig überschreitet und sich auch neu zurecht legt. Aber das Hauptproblem ist, dass man manchmal den Schülern gar nicht gerecht werden kann. Leider wird das zunehmend zu unserem Krankenhausalltag gehören. Der Stress nimmt immer mehr zu und das Pflegepersonal wird immer weiter reduziert. Denn Personal ist teuer. Und die Ärzte sind wichtiger, daher kann man ihnen genügend Geld zahlen. Aber das Pflegepersonal ist nur ein unnötiger Kostenfaktor, der immer weiter reduziert wird.

Und dabei wäre es umso wichtiger, die Schüler richtig anzuleiten und heranzuführen. In diesem Projekt haben wir mehr Zeit für die Schüler und das ist auch gut so. Jedoch ist auch jeder anders und benötigt daher mehr Aufsicht und Hilfe. Das Schwierige aus meiner Sicht ist, dass man erkennen muss, wo genau die Probleme liegen. Denn nicht jeder der Schüler erkennt seine Defizite selbst und kann sie benennen. Und ich kenne auch nicht alle der Schüler - einige waren in den letzten Monaten bei uns. Die anderen muss auch ich erst kennen lernen. Nicht immer so einfach. Für beide Seiten.


So. Schluss jetzt mit diesem verwirrenden Post. Es war mir aber einmal wichtig, mir das von der Seele zu schreiben. Respekt, wer es bis hierher geschafft und durchgehalten hat ;)